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Klima Demokratische Republik Kongo

Die demokratische Republik Kongo ist der drittgrößte Staat in Afrika. Er umfasst eine Fläche von 2.345.410 km² und ist daher ungefähr 6,6-mal so groß wie Deutschland. An den Kongo grenzt im Norden die Zentralafrikanische Republik, im Nordosten der Sudan, im Osten Uganda, Ruanda, Burundi und Tansania, im Südosten und Süden Sambia, im Süden und Südwesten Angola und im Westen die Republik Kongo.




Die Kongomündung nach Norden ist 40 km lang und der einzige Zugang zum Atlantischen Ozean. Der Kongo ist von der Fläche her ein sehr großer Staat und hat daher auch ein sehr abwechslungsreiches Klima. Der Äquator geht durch das Land, daher befinden sich ein Teil des Kongo oberhalb und ein Teil unterhalb des Äquators. Insgesamt herrscht Äquatorialklima, d.h. es ist kontinuierlich warm und feucht. In der Mitte des Landes fallen heftige Regen, die sich auf das Jahr verteilen, während die Durchschnittstemperatur bei 26 ° C liegt. Im Süden sowie Norden des Kongo folgt der Regenzeit, die ungefähr 8 Monate dauert, die Trockenzeit. Auf den höchsten Ebenen des Kongo fällt sogar ab und an Schnee. In den mittelhohen Lagen ist das Klima eher gemäßigt bis alpin.

Die Zone des Äquatorialklimas zeichnet sich durch heftige und beständige Feuchtigkeit sowie eine erhöhte und ziemlich gleichmäßige Temperatur aus, diese Klima hält das ganze Jahr an und Regenfälle sind auf das Jahr über verteilt, die im Durchschnitt 150 bis 200 cm betragen. Diese Zone umfasst eine ungefähre Fläche von 300 km. Die sich dieser Zone anschließenden Zonen sind durch tropische Klima geprägt, ihre Ausdehnung ist aber sehr unterschiedlich. Im Norden, wo sich der Große Wald befindet, ist der Ort für eine Baumsavanne, während im Süden die Jahreszeiten mehr und mehr markiert sind, d.h. hier dauert die Trockenzeit zwischen 3 und 6 Monaten. In Kinshasa beispielsweise zeigt sich die Wechselfolge zwischen Trockenzeit, die ungefähr 4 Monate dauert, und den Regenzeiten sehr deutlich. Auch in Lubumbashi gibt es 6 Monate Trockenzeit und die täglichen und nächtlichen Temperaturunterschiede sind deutlich fühlbar, vor allem in den Gebirgen der Süd- und Nordregion von Katanga.

Demokratische Republik Kongo

Demokratische Republik Kongo ©iStockphoto/USO

Auch gibt es eine kleine Zone des ozeanischen Klimas, diese befindet sich an der Mündung des Kongo-Flusses und dort gibt es ein erhebliches Absinken der Temperatur sowie eine geringere Niederschlagsmenge.
Im Großen und Ganzen ist der Kongo-Fluss die größte hydro-elektrische Reserve der ganzen Welt. Desweiteren hat der Kongo eine enorme Masse an Süßwasser mit bräunlicher Färbung, der in den Atlantik mündet. Der Kongo ist der sechstgrößte Fluss der Welt und ist 4700 km lang und ist aufgrund seiner Wassermenge der zweitgrößte. Insgesamt kann man festhalten, dass die gesamte schiffbare Strecke des Kongo und seinen Nebenflüssen ungefähr 14.500 km beträgt. Der gesamte Lauf des Kongo kann insgesamt in drei Abschnitte unterteilt werden. Die Demokratische Republik Kongo hat zwei unterschiedliche Vegetationszonen: den Wald und die Savanne. Der Wald ist ungefähr 1 Million km² groß und in ihm sind Siedlungsgebiete von Kleinwüchsigen und Pygmäen. Heri wachsen Latex-Bäume und Palmen, aber auch Kaffeesträucher und Baumwollstauden und viele verschiedene Fruchtsorten, wie beispielsweise Bananen, Kochbananen, Mangos, Papayas, Avocados, Ananas, Kokosnüsse usw. Das wichtigste Nahrungsmittel ist aber die Maniokwurzel, die zu Mehl verarbeitet wird und die Blätter. Die Savanne befindet sich in den mehr oder weniger bewaldeten Oberflächenregionen im Kongobecken. Dort herrschen die beiden Zonen des tropischen Klimas.

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