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Das Klima in Kambodscha / Klimatabelle Kambodscha

Kambodscha ist ein Land, das in Südostasien liegt. Kambodscha befindet sich genauer gesagt zwischen dem Golf von Thailand und Thailand sowie Laos und Vietnam. Die Hauptstadt von Kambodscha ist Phnom Penh, die im Süden des Landes liegt.




Die Landschaft von Kambodscha ist vor allem durch die Zentralebene geprägt, die von Gebirgen umgeben ist. Im Westen des Landes befindet sich der See Tonle Sap und im Osten des Landes ist der Mekong, der einer von den zehn längsten Flüssen weltweit gehört. Die Ruinen von Kambodscha wie z.B. Angkor oder Preah Vihear sind zum UNESCO-Kulturerbe erklärt worden. Nachdem Kambodscha seine Unabhängigkeit gegen die Kolonialmacht Frankreich erklären konnte, folgten 1953 Jahrzehnte andauernde Bürgerkriege. Aber auch der bekannte Vietnamkrieg und die Diktatur der Roten Khmer von 1975 bis 1979 bedeuteten für das Land viel Leid und Elend.

Kambodscha liegt auf der Indonesischen Halbinsel, genauer gesagt am Nordufer des Golfs von Thailand. Insgesamt werden zwei Drittel des Landes bestehen aus dem Kambodschanischen Becken, das 5 bis 30 m über dem Meeresspiegel liegt. Im Osten ist die Schwemmlandebene. Das Becken ist von drei Seiten aus von Gebirgen und Hochländern umgeben. Südwestlich von dem See Tonle Sap sind die Kardamon- und die Elefantenberge. Das Dongrek-Gebirge befindet sich im Norden an der Grenze zu Thailand.

Während der Regenzeit von Juli bist Oktober führt der Mekong viel Hochwasser mit. Zu den weiteren Flüssen in Kambodscha gehören der Sreng und der Sangke. Der höchste Berg des Landes, der Phnom Aôral, der 1.813 m hoch ist, befindet sich im Kardamomgebirge. Das nördlichste Massiv besteht überwiegend aus Sandstein und fällt zum Süden hin sehr steil ab. Insgesamt gehören zu Kambodscha 64 Inseln. Die wohl größte ist die Kaôh Kong, die zweitgrößte ist die Koh Rong, welche mit der Insel Koh Rong Samlon ein Archipel sind. Andere große Inseln sind die Koh Thmei, die Koh Samit, die Koh Tang und die Koh Tonsay.

Kambodscha

Kambodscha ©iStockphoto/12ee12

Im Großen und Ganzen herrschen auf Kambodscha im Monsunklima hohe Temperaturen. Im Dezember fallen die Temperaturen auf den Tiefstand von 26 ° C und im April erreichen sie das absolute Maximum von 30 ° C.
Die Niederschläge in Kambodscha werden durch die Monsune bestimmt, d.h. von Mai bis September bzw. Oktober herrschen vor allem feuchte Südwestmonsun vor mit viel Regen, während im restlichen Jahr die Nordwestwinde eher trockene Kontinentalluft mitbringen. Während der Regenzeit fallen 70 bis 80 % der jährlichen Niederschlagsmenge. Die Regenfälle finden überwiegend am Nachmittag statt.

Die geringsten Niederschläge gibt es am Tonle Sap, hier wird durchschnittlich 1.000 mm jährlich gemessen. Ansonsten kommt es im Tiefland zu 1.300 bis 2.000 mm jährlich an Niederschlagsmengen. An den Westhängen kommt es sogar zu 4.000 mm und mehr und im Elefantengebirge liegt die Zahl sogar bei 5.300 mm.

In den Höhenlagen von Kambodscha wächst aufgrund des feuchtkühlen Klimas ein grüner Bergwald, dessen Bäume sogar 20 Meter hoch werden. Die Vegetation an den Westhängen im niederschlagsreichen Gebirge ist durch tropischen Regenwald geprägt, der sogar 40 bis 50 Meter hoch wird. Das Tiefland wird durch Monsun- und Trockenwälder bedeckt. In denjenigen Regionen, in denen überwiegend Überschwemmungswald und Savannen vorkommen, sind die Böden nicht nährstoffreich und trocken. An der Küste wachsen vor allem Mangrovenwälder oder Schwarzholbäume, Ebenholzbäume oder Rosenholzbäume.

Klima / Temperaturen Phnom Penh – Kambodscha

Monat max. Temp °C min. Temp °C Sonnenstunden Regentage Feuchtigkeit %
Januar 31,7 21,1 8,9 1 69
Februar 32,2 22,2 9,0 1 67
März 33,9 23,3 8,7 3 64
April 34,4 23,9 8,3 6 70
Mai 33,9 24,4 7,3 14 78
Juni 32,8 24,4 6,4 15 79
Juli 31,7 24,4 5,6 16 80
August 31,7 24,4 5,5 16 81
September 31,1 24,4 4,9 19 84
Oktober 30,6 24,4 6,6 17 82
November 30,0 23,3 7,8 9 78
Dezember 30,0 21,7 8,6 4 75

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