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Das Klima in Gibraltar / Klimatabelle Gibraltar

Faktoren die das Klima auf Gibraltar beeinflussen

Das Klima auf Gibraltar wird hauptsächlich durch die geographische Nähe zu Afrika und Europa und die dadurch auftretenden Winde beeinflusst. Einerseits durch den sogenannten Levante aus Ost und den Poniente aus Westen. Außerdem beeinflussen die umliegenden Gebirge das Klima.




Das südlich gelegene mächtige Atlas-Gebirges hinter der marokkanischen Küste und im Nordosten die Sierra Nevada. Der Levante sorgt, aus der afrikanischen Sahara kommend, für feuchtes Wetter und eine Erwärmung der Wassertemperaturen. Der Poniente kehrt diese Klimaverhältnisse wieder um, dadurch entsteht das milde, subtropische Klima der Halbinsel Gibraltar. Unterschiedliche Klimazonen ergeben sich durch die geologischen Unterschiede der größtenteils felsigen und sandigen Insel. Hauptsächliche Unterschiede ergeben sich durch den Felsen von Gibraltar, der sich über eine Länge von etwa sechs Kilometer und eine Breite von 1,2 Kilometern über den Osten der Halbinsel erstreckt und dessen höchster Gipfel 462 Meter misst. Und andererseits durch das gegenüberliegende flache Gebiet, welches hauptsächlich besiedelt worden ist.

Das Klima im Verlauf des Jahres

Die regenreichste Zeit des Jahres liegt in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar. Allerdings sind diese Winter mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von bis zu 17 Grad trotzdem als milde zu bezeichnen, da selbst die Wassertemperatur sich noch auf einem Mittelwert von 15 Grad hält. In Folge der starken Regenfälle und der ansteigenden Temperaturen ist das Wetter in den Folgemonaten oft recht schwül und in den Sommermonaten mit bis zu 30 Grad recht heiß. Im Sommer hält sich, vor allem im August, die Temperatur selbst nachts bei über zwanzig Grad. Allerdings schwächt der Levante, der hauptsächlich von Juni bis August vorherrscht, die Hitze ein wenig ab, wenn er aus östlicher Richtung über Gibraltar weht und den milderen, eigentlich vorherrschenden Poniente ablöst. Die nächtlichen Temperaturen fallen selten unter 10 Grad und die Wassertemperaturen halten sich stets über 15 Grad, mit sommerlichen Spitzenwerten von über 20 Grad. Während der Sommermonate, die auf Gibraltar von von Mai bis September andauern, fällt wenig bis gar kein Regen und die Sonnenscheindauer beträgt bis zu elf Stunden täglich. Und selbst in den regenreichen Monaten im Winter liegt die Zahl der Regentage in einem erträglichen Durchschnitt von zehn Tagen im Monat. Zusammenfassend kann man das Klima auf Gibraltar als mediterran bezeichnen, mit heißem, trockenem Sommer und feucht-milden Wintermonaten. Das Klima sorgt bis in die sandigen und felsigen Gebiete Gibraltars noch für eine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt.

Gibraltar

Gibraltar ©iStockphoto/typhoonski

Beste Reisezeit

Bei knapp dreitausend Sonnenstunden im Jahr könnte man Gibraltar fast als ganzjähriges Reiseziel empfehlen. Jedoch empfiehlt es sich die regenreichen Wintermonate und die folgende schwüle Witterung zu meiden um den Urlaub wirklich genießen zu können. Aber der ausgedehnte Sommer von Mai bis September bietet eine ausreichend flexible Reisezeit. Wer die größte Hitze vermeiden will, der meidet den August auf Gibraltar und entscheidet sich für die angenehmeren frühsommerlichen Temperaturen im Mai, oder den Sommer in Juni und Juli. Das sommerliche Klima hält sich auch noch über den September, allerdings mit deutlich kürzeren Tagen, durch die geringere Zahl der Sonnenstunden.

Klima / Temperaturen Gibraltar – Gibraltar

Monat max. Temp °C min. Temp °C Sonnenstunden Regentage Wassertemp. °C Feuchtigkeit %
Januar 16,3 8,7 4.7 7 17 78
Februar 16,3 8,5 5.1 8 17 75
März 18,2 10,6 6.6 11 15 73
April 20,9 11,4 7.8 7 15 72
Mai 23,4 13,9 9.3 4 15 69
Juni 26,6 16,7 10.6 2 21 71
Juli 28,2 19,4 10.5 1 22 69
August 28,7 20,1 10.0 1 21 71
September 26,7 18,5 8.0 2 22 75
Oktober 23,1 15,2 6.4 5 22 77
November 18,4 11,7 4.3 13 20 77
Dezember 16,7 9,3 4.3 11 17 76

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