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All Inclusive Urlaub – Vor- und Nachteile

Für viele sind es „die schönsten Tage des Jahres“: Die Urlaubstage bieten die Möglichkeit zur Regeneration und Erholung. Ob himmlische Inselpanoramas oder eisige Berglandschaften, ob wunderschöne Sandstrände oder spektakuläre Felsküsten, ob Wellnessreisen oder Kultur- und Gourmetangebote – die Vielfalt der Urlaubsmöglichkeiten kennt keine Grenzen. Dabei gilt es aber, einige grundsätzliche Entscheidungen zu treffen, es gilt, sich unbedingt seiner Reisemotive und Bedürfnislinien gewahr zu werden.




Im Zentrum des Urlaubsinteresses steht dabei freilich die Bedürfnisbefriedigung in der jeweils geeigneten Destination, und mithin stellt sich auch die Frage nach der gewünschten Verpflegungsart: Selbstverpflegung, Halb- und Vollpension oder All Inclusive. Zur Entscheidungshilfe sollen im Folgenden die Vor- und Nachteile von All-Inclusive-Angeboten beleuchtet werden.

Abwandlungen und Einschränkungen des All-Inclusiv-Angebots

Zunächst gilt es zu bedenken, dass keine allgemeine Begriffsbestimmung für „All Inclusive“ existiert. Je nach Hotelanlage können die Serviceleistungen recht deutlich differieren. Für gewöhnlich umfasst das Angebot neben allen Mahlzeiten auch die ortsüblichen Getränke sowie Kaffee, Kuchen und Nachmittags-Snacks. Vor allem importierte Getränke sind indes vom Angebot ausgeschlossen und müssen „à la Carte“ bestellt werden. Über den Umfang des jeweiligen Angebots sollte man sich also bereits im Voraus genau informieren.

All Inclusive Urlaub

All Inclusive Urlaub ©iStockphoto.com/RusN

Die Vorteile von All-Inclusive-Reisen

Urlaub genießen, das heißt für viele auch „Urlaub schmecken“. Nicht nur der Geist, sondern auch die Sinne bedürfen der Erholung. Und All-Inclusive-Angebote sind dabei eine angenehme Methode der Kostenkontrolle. Der Pauschalpreis ist bereits im Vorfeld bekannt und erfordert kaum noch zusätzliche Ausgaben vor Ort. Damit sind die Gesamtkosten kalkulierbar, was gerade für Familien und preisbewusste Urlauber von Vorteil ist.

Sämtliche Mahlzeiten können im Hotel eingenommen werden; die mitunter aufwändige Suche nach Restaurants entfällt dadurch. Dies ist bequem und bietet den Rahmen für ausgiebige Rekreation und Entspannung. „All Inclusive“ ist als Angebot, nicht aber als Zwang zu verstehen. Natürlich können ergänzend immer auch umliegende Restaurants besucht werden. Gemeinsame Mahlzeiten und nächtliche Umtrunks mit anderen All-Inclusive-Urlaubern erweisen sich oft als Kontaktmöglichkeiten. In gemeinschaftlicher Runde können gesellige Stunden verbracht werden.

Die Nachteile von All-Inclusive-Reisen

Wer die Hotelanlage nur selten verlässt, der wird kaum Land und Leute kennen lernen können. Für Entdeckungsreisende und Individualurlauber eignen sich All-Inclusive-Angebote daher nicht unbedingt, verführen sie doch dazu, den Großteil der Zeit in den Anlagen zu verbringen, die unter Umständen auch weit abseits möglicher Sehenswürdigkeiten liegen können.

Die Qualität der Küche lässt sich nur schwer vorausahnen. Entsprechen die Mahlzeiten nicht den persönlichen (Geschmacks-)Vorstellungen, erweisen sich die erhofften Kostenvorteile schnell als Trugschluss. Oft wird verkannt, dass der All-Inclusive-Service nur bestimmte Angebote umfasst. Ungeplante Nebenkosten können das Eingesparte dann schnell wieder aufheben. An All-Inclusive-Anlagen verdienen hauptsächlich die Eigentümer, die Bevölkerung des Reiselandes, die auf Tourismus und Gastronomie oft angewiesen ist, geht dabei nicht selten leer aus.

Fazit

All-Inclusive-Angebote haben unbestreitbar viele Vorteile, wobei man sich genau über das Angebot der jeweiligen Hotelanlage informieren sollte; und auch deren Lage – für den Fall, dass man Ausflüge in Städte und Orte außerhalb der Anlage plant – muss dabei berücksichtigt werden. Wenn Sie vor allem Land und Leute kennen lernen wollen oder als Individualreisende größere Touren planen, sind All-Inclusive-Angebote jedoch nicht zwangsläufig die beste Reiseform.