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Bonität: Was genau ist das eigentlich und was hat es mit Reisen zutun?

Kredite und Reisen klingt erst einmal weit voneinander entfernt. Doch wenn die nächste Reise etwas teurer wird und gegebenenfalls durch einen Kredit teilfinanziert werden muss oder wenn für die Flugbuchung eine Kreditkarte gebraucht wird, werden die Themen brandaktuell; insbesondere das Thema der Bonität.




Ohne guten Bonitätsscore gibt es keinen Kredit und keine Kreditkarte

Aktuell werden Kredite von allen möglichen Banken beworben. Zu den besten Konditionen lassen sich genau die Summen aufnehmen, die einem beispielsweise in der Urlaubskasse noch fehlen, wenn es etwa weit weg nach Kanada gehen soll. Von den besten Konditionen und Angeboten profitiert man allerdings nur, wenn man die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, wozu insbesondere eine gute Bonität gehört. Und Kreditkarten werden ohne entsprechende Bonität gar nicht erst rausgegeben.

Der Begriff ‚Bonität‘ umschreibt die Kreditwürdigkeit einer Person, die wiederum in einem persönlichen ‚Bonitätsscore‘ festgehalten wird. Anhand dieses Scores können Banken und auch viele andere Anbieter in anderen Zusammenhängen ablesen, wie wahrscheinlich man seinen geplanten Verpflichtungen zuverlässig nachkommen wird. Sehen Banken ein Risiko für einen Zahlungsausfall durch einen nur mäßigen Score oder durch explizite Negativeinträge in der Basis, können sie die Kredit- oder Kartenanfrage ablehnen oder schrauben die Zinsen des Kredits nach oben, womit die Finanzspritze teurer als eigentlich nötig wird.

Wie setzt sich die Bonität zusammen?

Für einen guten Bonitätsscore braucht es ein regelmäßiges Einkommen, geregelte und möglichst geringe Ausgaben, sowie ein vernünftiges Zahlungsverhalten in Bezug auf bestehende Verpflichtungen. Hat man also bereits Kredite oder mindestens beispielsweise einen Mobilfunk-, Internet- oder Strom- und Gasvertrag, sollte man sich bemühen, die Raten und Rechnungen von diesen immer zuverlässig zu zahlen, um die Bonität nicht zu gefährden. Außerdem spielen noch weitere Faktoren in die Bonitätsscore-Berechnung mit rein.

Voyage

Voyage ©istock.com/MagMos

Bei den sogenannten Auskunfteien wie die Schufa oder Arvato, wo man die Bonität meist sogar kostenlos prüfen kann, werden alle möglichen Daten zu den obigen Faktoren gesammelt und mithilfe von weitestgehend unbekannten Algorithmen verrechnet. Das ergibt am Ende dann einen gesamtenBonitätsscore, der möglichst hoch sein sollte. Direkt danach kann man dann in den Kreditvergleich einsteigen und entsprechende Angebote für einen Online Kredit suchen, der mit dem Bonitätsscore möglich ist.

Warum ist eine langfristige Vorausplanung zu empfehlen?

Meistens beginnen Kredit- und Bankkunden erst dann damit, sich mit der eigenen Bonität auseinanderzusetzen, wenn es direkt darauf ankommt und ein Kredit aufgenommen werden soll. Das ist allerdings zu spät. Denn wenn man erst hier bemerkt, dass die Bonität ausbaufähig ist, lassen sich keine Eingriffe mehr vornehmen, die Bonität zu verbessern und man muss folglich wahrscheinlich höhere Zinsen zahlen oder sogar mit Absagen rechnen. Behält man die Bonität allerdings schon weit im Voraus im Auge, kann man auf etwaige Schwächen direkt reagieren und diese bis zum Tag X ausgleichen. Dann ist auch der nächste Urlaub in die Ferne gesichert.

Geld

Geld ©istock.com/assalve