Reisen mit Hund

Reisen mit Hund

Es gibt immer mehr Hundebesitzer und die Tendenz ist steigend. Das der vierbeinige Freund auch mit den wohlverdienten Urlaub kommt, dass ist heute selbstverständlich. Die Reiseveranstaltern haben den Trend längst erkannt und Hundefreunde finden überall beste Ferienmöglichkeiten vor.



Die richtige Wahl der Unterkunft
Hundefreunde suchen sich für gewöhnlich einen Urlaubsort mit viel Natur, damit auch das Tier auf seine Kosten kommt. Am beliebtesten sind Ferienhäuser. In ganz Europa und auch in Übersee, findet man tausende Ferienwohnungen und Ferienhäuser, die auf Gäste mit Hund vorbereitet sind. Die Häuser liegen meist in unberührter Natur und der Garten ist nicht angelegt. Die Grundstücke sind besonders groß und in der Regel eingezäunt. Manche vermieten erlauben auch mehrere Hunde pro Objekt. Auch die Übernachtung auf einen Campingplatz ist für Hundehalter unkompliziert. Egal ob man mit eigener Ausrüstung anreist oder sich dafür entscheidet, ein Wohnmobil zu mieten, Hunde sind gerne gesehene Gäste und viele Anlagen verfügen über Zusatzeinrichtungen. Da gibt es zum Beispiel eingezäunte Parzellen oder extra Hundeduschen. Viele Campingplatzbetreiber verlangen allerdings geringe Platzgebühren für den Hund.

Reisen mit Hund
Reisen mit Hund @iStockphoto/Wojciech Gajda

Wer lieber in einem Hotel übernachtet, der wird erstaunt sein, wie viele Häuser auf Hunde spezialisiert sind. Manche Hotels haben sogar gesonderte Zimmer, die nur Gästen mit Tieren zur Verfügung stehen. Andere bieten einen direkten Zugang zum Hundefreundlichen Strand. Lediglich ist in einigen Hotels, die Mitnahme des Tieres im Restaurant- und Frühstücksbereich nicht erlaubt.

Mit dem Hund an den Strand
Wer mit seinen Hund am Strand toben will, der sollte das Urlaubsziel sorgfältig auswählen und sich vorher erkundigen, ob es Strandabschnitte für Hunde gibt. An den deutschen Stränden der Nord- und Ostsee sind flächendeckend Hundestrände vorhanden. Auf der Insel Sylt kann man kilometerweit mit seinem Tier den Strand erwandern und zum Ausruhen sind etliche Hundestrandabschnitte markiert. In Dänemark kann der Hund fast überall mit ans Meer genommen werden. In den südlichen Mittelmeerländern, ist die Mitnahme aber nur bedingt möglich und in vielen Gebieten auch verboten. Doch wahre Tierfreunde, würden in diese Gebiete schon wegen der Hitze nicht reisen. Einige Seebäder verlangen auch zusätzliche Gebühren für die Mitnahme des Tieres zum Strand. Hundetoiletten und Hundebeutel-Stationen finden sich an fast allen Strandübergängen.

Was bei der Anreise zu beachten ist
Gerade in den heißen Sommermonaten, sollte man auf lange Autofahrten verzichten. Die sind für den Hund strapaziös und anstrengend. Allgemein gilt aber, das die Anreise mit dem eigenen PKW für den Hund am bequemsten ist. Es empfiehlt sich eine Nachtfahrt, weil die Temperaturen kühler sind. Alle paar Stunden sollte man eine großzügige Pause einlegen und der Hund sollte ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.

Bahnfahrten sind für Hunde nur bedingt zu empfehlen. Für größere Tiere sind diese meist stressig und auch die Hundebesitzer sollten gute Nerven haben. Für den Hund ist ein Ticket nötig, dass meist die Hälfte des regulären Fahrpreise entspricht.

Eine Flugreise ist heute selbstverständlich und die Mitnahme eines Tieres, ist ohne größeren Aufwand möglich. Die Preise schwanken erheblich und sind von der Größe des Tieres und des Reisezieles abhängig. Achten sie unbedingt auf die Einreisebestimmungen des Ziellandes und das alle nötigen Papiere am Flughafen vorliegen. Kleinere Tiere können mit in die Kabine genommen werden. Größere Tiere werden in geeigneten Flugboxen im Frachtraum transportiert.

Einreisebestimmungen
Selbst in Europa gibt es keine Flächendeckend geltenden Einreisebestimmungen. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man sich zuvor beim Reiseveranstalter oder der zuständigen Botschaft erkundigen. Impfungen und die Mitnahme eines gültigen Haustier-Ausweises sind immer erforderlich.

Wird ein Urlaub gut vorbereitet und individuell gestaltet, kommt auch der Hund voll auf seine Kosten. Selbst ein Wellness-Aufenthalt oder ein Golfurlaub ist mit Tieren möglich. Selbst wenn die Anreise strapaziös ist, sollte immer über die Mitnahme des Tieres nachgedacht werden, den die Unterbringung in einer Hundepension ist sicherlich keine Alternative!